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Theater / Schulspiel



Das Unter- und Mittelstufentheater des Holbein-Gymnasiums zeigt im Juli 2015 das Theaterstück

"35 Kilo Hoffnung"  nach dem Roman von Anna GavaldaBananenschälmaschine

Nelly hat einen Berg Probleme …
… in der Schule kommt sie überhaupt nicht klar,
… sie ist schon zweimal durchgefallen
… und dieses Jahr sieht es auch nicht besser aus.
… Ihre Eltern streiten sich deshalb andauernd,
… und jetzt soll sie auch noch in ein Internat!     

Ob ihre Oma da helfen kann, wo sie doch so schwer krank ist?!
Und was wohl eine Bananenschälmaschine damit zu tun hat?!

Finden Sie es heraus!



Das Oberstufen-Theater präsentierte eine Collage zum Thema "Abschied von der Kindheit".

Die Aufführungen fanden am 3. und 4. März 2014 statt.
   
   
Siehe auch Bericht in der vom 10.04.2014: Oberstufen-Theater_2014-AZ.pdf



Das Unter- und Mittelstufentheater des Holbein-Gymnasiums präsentierte am 19. - 22.07.2013 das Theaterstück:
Ohne Chucks läuft nix!

Anton(ia) wünscht sich …
… eine Dauerkarte für den Skylinepark und dann endlich die Chucks. Die teuersten, die es gibt.
… einen knallroten Ferrari
… und ein wunderschönes Haus mit einem riesigen Swimmingpool
… und einem 3-D-Heimkino im Keller, eimerweise Popcorn aus der eigenen Popcornmaschine,
… einen eigenen Butler, der das Zimmer aufräumt,
… einen Bodyguard, der jeden vermöbelt, der einen auslacht, einfach alles.

Ob das was wird?!
Dies galt es herauszufinden.



Das Oberstufentheater des Holbein-Gymnasiums spielte am 24.04. und 25.04.2013
 

 NORA - Chronik einer angekündigten Katastrophe

 
 

Dazu ein Bericht vom 03.05.2013 in der Artikel in der AZ
Nora

Unterstufentheater
Das Unterstufentheater präsentierte am 19., 20. und 21.07.2012:
HELDEN WIE WIR
Helden sind…
        mutig - schlau - gerecht - und manchmal auch verliebt.
Ja, wie sind denn Helden nun eigentlich wirklich? 


 



Im April 2012 führte das Oberstufentheater  das Episodenstück "Elternabend" auf.
(Text: Christph Becker; Regie: U. Maidl, C. Becker)

Hier die Rezension in der AZ



Das Oberstufentheater des Holbein-Gymnasiums führte im März 2011 das Schauspiel Mach's noch einmal, Faust  an zwei Abenden mit großem Erfolg auf.
Zum Bericht in der  AZ


Das Unterstufentheater zeigte im Juli 2009:
Aldii - Auf den Hund gekommen

Ich will bloß in ein paar Sätzen erklären, warum ich zum glücklichsten Hund der Welt wurde und wie ich zu meinem nicht ganz gewöhnlichen Namen Aldii kam.
Nachdem ich in einem "Aldii-Supermarkt" randalierte, nahm mich ein nettes, kleines Mädchen namens Opal auf und verhinderte somit, dass ich ins Tierheim musste. Da ihr auf die Schnelle kein anderer Name für mich einfiel, benannte sie mich nach dem Fundort: Aldii.
Wie das genau ablief und wie Opal auch dank mir eine Menge neuer Freunde fanden sehen Sie im Stücke des Holbein-Unterstufentheaters "Auf den Hund gekommen". (Aldii)

Das Unterstufentheaterteam unter der Leitung von Frau Munding und Frau Rattenbacher



Das Unterstufentheater präsentierte im Juli 2008:
Ben liebt Anna (nach einem Roman von Peter Härtling)

Auch Kinder kennen Liebe, und nicht nur die Liebe innerhalb der Familie. So ist es auch mit Ben. Er liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. und auch Anna hat Ben eine Weile sehr lieb gehabt ...
Lassen Sie sich von dieser alltäglichen und doch ganz einmaligen Liebesgeschichte verzaubern.

Zum Bericht in der  AZ
Die Darsteller in "Ben liebt Anna"



Das Mittel- und Oberstufentheater des Holbein-Gymnasiums spielte im April/Mai 2007 das Drama
Georg Büchner: Woyzeck
Leitung der Aufführungen: Ursula Maidl

Zum Inhalt:
Wie in allen Dramen Büchners werden die Figuren im Woyzeck durch einen schier unlösbaren Zweifel gequält. Mehrfach im Stück wird in unterschiedlichen Zusammenhängen die Frage gestellt: Was ist der Mensch? Der Doktor sucht die Natur in Menschenexperimenten zu erforschen. Der Hauptmann verweist auf Religion und Moral. Woyzeck selbst sieht Zeichen in der Natur, hinter denen er tiefere Bedeutungen ahnt, aber auch fürchtet.
Alle blicken aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Welt und den Menschen. Keiner aber findet Antworten, die die Natur des Menschen wirklich fassen können – alle befinden sich in einem Umfeld des Suchens und des Zweifelns.
Wie geht nun Franz Woyzeck selbst mit seiner Situation um?  - Er tötet seine Geliebte Marie, nachdem sie ihn betrogen hat. Was aber macht ihn zum Mörder? Sind es die erniedrigenden Umstände? Ist es die Eifersucht? Sind es die Folgen der wissenschaftlichen Experimente? Oder ist es Woyzecks zunehmender Wahnsinn?

Georg Büchner geht der Frage nach den Mordmotiven und Ursachen nach.

Theaterstück "Kein Apfel für Schneewittchen"Die Unterstufentheatergruppe führte das verwirrend heitere Schauspiel "Kein Apfel für Schneewittchen" unter der Leitung von Frau B. Merkel und Frau K. Rattenbacher im Mai 2006 auf. 

Die Augsburger Allgemeine berichtete am 03.06.2006 über dieses Ereignis unter dem Titel "Holbein-Gymnasium rettet Schneewittchen".

Zum Bericht:     Bericht der Augsburger Zeitung


Die Unterstufentheatergruppe des Holbein-Gymnasiums zeigte im Juli 2003 im Theaterkeller des Holbein-Gymnasiums das Theaterstück

Das Gespenst von Canterville
frei nach Eberhard Möbius auf der Grundlage einer Erzählung von Oscar Wilde.

Die Theatergruppe des Holbein-Gymnasiums zeigte im Februar 2003 im Theaterkeller

Top Dogs
von Urs Widmer

Business, das ist Krieg, Blut und Tränen. So ist das.

Urs Widmers (geb. 1938 in Basel) mehrfach ausgezeichnetes Erfolgsstück „Top Dogs“ ist das Echo vieler Gespräche mit ehemaligen „Machern“, die - was sie nie für möglich gehalten haben - von der Entlassungswelle erreicht wurden.
Für uns stand nicht so sehr das Thema „Arbeitslosigkeit“ im Vordergrund der Inszenierung als vielmehr Denken, Sprache und Gebaren der Wirtschaft.
Deshalb widmen wir (Schüler der Klassen 10a, 10c, 11c und K12) dieses Stück auch allen Wirtschafts-Leistungskursen und ihren Leitern/-innen.


Die Unterstufentheatergruppe zeigte

"Einmal ins Jenseits und zurück"
nach Jens Würfel und Sören Pahl

im Theaterkeller des Holbein-Gymnasiums und im Rahmen des Schultheaterfestival im Abraxas. (siehe Bilder aus dem Schulleben)

Im Labor Aminobetacellulosediesterfluorglycogenhydroxyddisojodkarbonitlaevulosemanganat. Hand aufs Herz! Haben Sie diesen Begriff tatsächlich vollständig gelesen?
WIR, das sind die altbekannten, spielfreudigen Schüler der Unterstufentheatergruppe des Holbein-Gymnasiums. Und WIR präsentierten ein Theaterstück, das den berühmten Phileas Fogg aus Jules Vernes Roman „Reise um die Welt in 80 Tagen“ sicher sofort zu einem neuen Abenteuer angeregt hätte. Exakt 130 Jahre nach der Erscheinung dieses Romans kann es sich in unserer modernen, aufgeschlossenen Welt natürlich nicht mehr um eine Weltreise handeln. WIR wollen in die Höhen und Tiefen des Universums eindringen - „EINMAL INS JENSEITS UND ZURÜCK“.
Ohne die wissenschaftlichen  Erkenntnisse unseres Professors Dr. Dr. Schinkengriller  wäre die Erforschung des Jenseits undenkbar. Es ist ihm tatsächlich gelungen, den oben genannten Zaubertrank zu entwickeln, der jedem mutigen Menschen eine Reise ins Jenseits ermöglicht ...



Am 01.02.2002 trat die Unterstufen-Theatergruppe (Leitung: Frau Wiedmann) mit dem Stück "Die Papiertragödie" (nach Michael Ende) auf. (Siehe Bilder aus dem Schulleben)

Unsere Theatergruppe spielte im Februar 2002 im

„Grünen Kakadu“
(vormals Kapitelsaal des Holbein-Gymnasiums).

In dem von Arthur Schnitzler geschaffenen Etablissement ereigneten sich Abend für Abend ungeheure Geschichten.

Unter der Leitung von Schauspieldirektorin Sarah Schneider sorgten für Ihre totale Verwirrung:
Martin Berg, Stefan Weihreter, Lena Vrecko, Korbinian Graßl, Harriet Goschy, Judith Wanner, Adrian Paukstadt, Anna Sorokina, Lisa Schelzig  und Steffi Sander, Baron Gregor Rudat, die Herren Julian Enders, Gernot Forstner, Markus (von) Schuller mit seiner Gattin Mirjam (geb. Frank), Frau Karla Ritiu samt dem Dichterfürsten Michael Brunner (bekannt als „Shakespeare“).
Erwartet wurden ferner die Kommisarin Helga Matis, Ex-Knacki Romina Boccia und aus der Apollo-Bar Nelly Peters, ein Schüleraufstand unter den Rädelsführern Rebecca Baumgartner, Lezlie Hellwege und Benni Richter.

V.i.S.d.P. Peter Biet für die Theatergruppe des Holbein-Gymnasiums Augsburg

Die Unterstufentheatergruppe zeigte im Juli 2001 im Theaterkeller des Holbein-Gymnasiums

Der kleine Hobbit

Eine abenteuerliche Reise des kleinen Hobbit und seiner Begleiter, den zwölf Zwergen und einem Zauberer


Die Theatergruppe des Holbein-Gymnasiums spielte im Februar 2001

PORTRÄT EINES PLANETEN Planet Erde
(von Friedrich Dürrenmatt)

Eine kosmologische Hypothese liefert den Hintergrund zum "Porträt eines Planeten", unseres Planeten "Erde": so unwahrscheinlich ist es nicht, dass unser Planet durch eine explodierende Supernova zerstört wird, "wenn es auch unwahrscheinlich wahrscheinlicher ist, daß die Menschheit sich selbst zerstört und nicht durch eine kosmische Katastrophe verglüht." Da also "der Untergang der Erde von Anfang an feststeht, ist an sich jede Szene sinnlos". Und tatsächlich: "Als Porträt im Lichte ihres plötzlichen Untergangs zeigt die Erde ein Durcheinander von Handlungsmomenten, ein Unmaß von banalen, schrecklichen, gewöhnlichen, außergewöhnlichen, absurden, monotonen, grotesken, unglücklichen, aber auch glücklichen Szenen. Hier haßt, dort liebt man sich, hier wird gehungert, dort ausgebeutet, hier getötet, dort geschwelgt, hier gehofft, dort sind andere verzweifelt." So hat das Stück auch nichts von Kabarett an sich, denn was gäbe es in Anbetracht des nahen Endes noch zu lachen? Die dem Untergang geweihte Welt, in der wir leben, ist schlicht eine in "unheilvolle Banalitäten" verstrickte. Wir kennen keine andere. Und dennoch gilt, was Adam in dem Stück ausspricht: "Die Erde ist eine Chance!" (Zitate von Fr. Dürrenmatt, in: Nachwort zu "Porträt eines Planeten", Zürich 1985, S.194ff)

Mitwirkende: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13
Regie: Peter Biet 


Die Unterstufentheatergruppe zeigte im Mai 2000 im Theaterkeller des Holbein-Gymnasiums

VAMPIRE waren auch nur MENSCHEN

Unglaublich, wie viele blutrünstige, spielwütige Theaterfans am Holbein auftreten wollten. Da reichte EIN Theaterstück nicht aus:

Teil I : VAMPIRETTE FORTE (Firma Skelettbein)
Die Zusammensetzung: Die Skelettbeinklasse mit sechs Schüler/innen und einer Lehrerin, die die Rasselbande gut in Schach halten kann. Des Weiteren die Vampirklasse mit fünf Schüler/innen, unterrichtet von einer sehr erfahrenen Lehrerin, die mit ihrer Klasse den Zuschauern die Zähne zeigt.

Teil II: VAMPIRE waren auch nur Menschen (Jens Würfel / Sören Pahl)
Wie im echten Leben gibt es auch beim Ehepaar Dracula Probleme des Alltags, Pardon! der Allnacht. Leider entstammt unser Graf Dracula einem verarmten Adelsgeschlecht, deshalb muss er in Miete in den Katakomben wohnen. Am meisten fürchtet er sich vor einer Mieterhöhung durch den Besitzer Graf Horror. Dracula junior, einziges Kind in der Familie, hat zwar Eltern edelster Abstammung, aus unerklärlichen Gründen fehlt ihm aber ein Echzahn... 


Die Theatergruppe des Holbein-Gymnasiums zeigte im Februar 2000

Romeo und Julia
(von William Shakespeare)

Die Mitwirkenden waren Schüler der 8. bis 12. Jahrgangsstufe. 


Die Theatergruppe zeigte 1999 im Foyer des Stadttheaters:

Der Ring des Nibelungen

(von Theodor Ross)

Ein Stück für Kinder und Erwachsene, aufgeführt von Schülern der Unterstufe

Zum Inhalt (für unsere kleinen Zuschauer, die Wagners Ring nicht kennen):

Wagalaweia, liebe Theaterfreunde! Wer von uns träumt nicht davon einen großen Schatz zu finden? Wie viele hatten schon den Wunsch sich mit einer Tarnkappe unsichtbar in die Gesellschaft zu mischen? Die HOLBEINER träumen, wenigstens für zwei Stunden, mit euch diesen Traum.

Natürlich muss ein Schatz gut bewacht werden. Wie so viele Väter überlässt Vater RHEIN diese schwierige Aufgabe seinen bezaubernden Töchtern WELLGUNDE und WOGLINDE. Aber egal, ob Rhein-, Holbein- oder Augsburgtöchter - alle spielen gern und vertreiben sich die langweilige Bewachung eines Schatzes mit Späßen. Kommt dann noch zufällig ein Kunstschmied namens ALBERICH, der Nibelung, zum Rheinufer, preist die Schönheit der Bewacherinnen und stellt ihnen selbstgeschmiedeten Schmuck in Aussicht, dann ist es um den wertvollen Schatz geschehen. Der geldgierige Schmied schnappt ihn in einem geschickten Augenblick und ehe die Rheintöchter begreifen, was geschieht, ist Alberich schon mit ihm verschwunden.

So nimmt die spannende Geschichte ihren Anfang und ihr ahnt schon, dass die Freude Alberichs von kurzer Dauer sein wird. Nicht nur, dass der Schatz mit einem Fluch beladen ist - seinen Inhalt wollen wir nicht verraten -, es kommen auch noch die Götter ins Spiel. Diese sind zwar, so könnte man meinen, allmächtig, aber dem Zauber des Goldes können auch sie nicht widerstehen. Vor allem dann nicht, wenn man sich Donnergott WOTAN nennt und in einer Laune dem mächtigen Riesen FAFNER die noch unverheiratete Schwägerin FREIA für den Bau der Burg WALHALL(A) versprochen hat. Mit einem Riesen wird man als Gott ja noch fertig, schwieriger wird es da schon, wenn man ein streitsüchtiges Weibchen mit Namen FRICKA hat, das sich ununterbrochen in die Göttergeschäfte einmischt. Nie und nimmer wird sie ihre zarte, kleine Schwester dem groben Riesen ausliefern.

So bleibt dem immer müden Donnergott nichts anderes übrig, als einen Plan zu schmieden, damit sich die ehelichen Gewitterwolken nicht zusammenbrauen. Apropos schmieden, natürlich weiß unser Gott, dass der Schmied Alberich den Rheinschatz gestohlen hat. Er wird ihn also holen und seine Schwägerin freikaufen - auch Riesen sind nur Menschen und werden sich vom Zauber des Goldes blenden lassen. Der Gott begibt sich auf die Erde und sehr schnell wechselt der Schatz seinen Besitzer.

Ganz unbeeindruckt von all diesem Gezeter der Erwachsenen gibt es da noch zwei Kinder: BRÜNNHILDE, Tochter Wotans und ungeliebte Stieftocher von FRICKA. Sie hält sich außerordentlich gern auf der Erde auf und geht dort unerschrocken in den dunklen Wäldern auf Bärenjagd und SIEGFRIED, ein Waisenkind, das von dem schon bekannten Schmied ALBERICH seit 17 Jahren aufgezogen wird. Auch er streunt gerne in den Wäldern und jagt den Bären nach.

Unglücklicherweise gibt es nur einen BÄREN in den Wäldern und ihr könnt euch vorstellen, was geschieht, wenn er gleichzeitig von zwei Jägern gehetzt wird.

Siegfried wäre nicht Siegfried, wenn er am Ende nicht mit einem furchterregenden DRACHEN kämpfen müsste. Wer sich hinter der Drachengestalt verbirgt und von wem Siegfried vor dem sicheren Tod bewahrt wird, das alles könnt ihr am Ende des Spiels erfahren. Und die HOLBEINER wären nicht die HOLBEINER, wenn sie euch nicht ein HAPPY END bescheren würden!

Hinweise für die Wagner-Freunde:

Der Autor Theodor Ross übernimmt zunächst die von Gott Wotan geschaffene Weltordnung, die besagt, dass unterschiedliche Wesen wie Riesen, Menschen, Nibelungen und Götter nebeneinander existieren können. Dies scheint solange möglich, bis der, wie in Wagners "Rheingold", vom Machtstreben beherrschte Wotan in betrügerischer Absicht den Bau von Walhall, der Feste seiner Macht, in Auftrag gibt. Betrogen wird in unserer Fassung nur ein Riese, Fafner, dem Freia zum Lohn versprochen wurde. In dem Wissen, dass Freia für die Götter lebensnotwendig ist, hier kindgerecht dargestellt durch einen heftigen Ehestreit, gerät Wotan in Vollzugszwang: Um Ersatz für die verpfändete Göttin zu schaffen, entwendet er Alberich das Rheingold, das dieser zuvor den Rheintöchtern geraubt hat.

Das geraubte Geschmeide symbolisiert auch hier das Streben nach Macht, eine Macht, die nur durch unheilvollen Verzicht auf Liebe errungen werden kann. Ross stellt den zweifachen Fluch, den Wagner Alberich aussprechen lässt, in den Mittelpunkt. Zunächst verflucht dieser die Liebe, um Macht zu gewinnen, der Macht gewaltsam beraubt, verflucht er den Ring, der seinem künftigen Besitzer Unheil bringen soll.

Die Sieglinde/Sigmund-Handlung aus der "Walküre" wird nur am Rande gestreift. Wir treffen im zweiten Teil auf Motive aus "Siegfried". Siegfried begegnet uns als furchtloser siebzehnjähriger Junge, der endlich seinen verhassten Ziehvater Alberich verlassen und in der Welt etwas erleben will. Mit dieser Gestalt übernimmt Ross von Wagner die Siegfriedfigur, die dem nordischen Sigurd und am wenigsten dem Siegfried aus dem Nibelungenlied verwandt scheint; gleichzeitig aber auch der Märchenfigur desjenigen ähnelt, der das Fürchten nicht kennt. Denn nur der Furchtlose ist fähig, die zerbrochenen Teile des Götterschwertes Nothung, die Sieglinde ihrem Sohn Siegfried hinterlassen hat, wieder zusammenzuschmelzen. Mit diesem Schwert ausgestattet wird er sich dem zum Drachen verwandelten Riesen Fafner zum Kampf stellen, nicht ahnend, dass er von Alberich nur als Werkzeug für seine finsteren Machenschaften missbraucht wird.

Hier bekommt bei Ross Brünnhilde ihre Daseinsberechtigung. Sie wird als junge, emanzipierte, mutige Dame gezeichnet, die mit viel Überblick und Handlungskompetenz versucht zu retten, was zu retten ist. Bei Wagner kann ihr das jedoch nicht gelingen, weil sie sich selbst im Intrigengestrüpp verliert.

Wir sind der Meinung, dass es Theodor Ross sehr gut gelungen ist, das junge noch nicht theatererfahrene Publikum auf spielerische Weise mit den wichtigsten Handlungsträgern Wagners vertraut zu machen. So ist ein erster Einstieg in die doch recht schwierige Materie möglich. Die Spielfreude unserer Theatergruppe ist dafür ein Beweis.